Verstehen was im Bauteil passiert.
Analytische Berechnungen und Finite-Elemente-Analysen liefern nicht nur einen Nachweis. Sie zeigen, wo Belastungen entstehen, welche Reserven vorhanden sind und wie sich eine Konstruktion gezielt verbessern lässt.

Eine Berechnung beginnt mit der richtigen Frage.
Hält es?
Belastbarkeit, Stabilität und Lebensdauer unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen.
Warum hält es – oder warum nicht?
Beanspruchungen verstehen und die maßgebenden Bereiche der Konstruktion identifizieren.
Wo liegen Reserven?
Geometrie, Materialeinsatz und Schweißverbindungen gezielt optimieren.
Ist der Nachweis belastbar?
Berechnung und Bewertung auf Basis der anzuwendenden Regelwerke und Randbedingungen.

Festigkeitsnachweise, die Konstruktion und Regelwerk zusammenbringen.
Je nach Aufgabenstellung führen wir den Festigkeitsnachweis analytisch, numerisch oder durch eine sinnvolle Kombination beider Verfahren.
Dabei betrachten wir unter anderem statische Festigkeit, Ermüdung, Stabilität, lokale Beanspruchungen und Stutzenbelastungen.
Die Berechnung erfolgt auf Grundlage des jeweils anzuwendenden Regelwerks, beispielsweise EN 13445, EN 13480, AD 2000 oder ASME Section VIII.
Auf Wunsch begleiten wir den Nachweis bis zur Entwurfsprüfung und übernehmen die technische Abstimmung bei Rückfragen der benannten Stelle.
Die entscheidende Beanspruchung liegt häufig im Detail.
Die Tragfähigkeit einer Schweißkonstruktion wird wesentlich durch Nahtgeometrie, konstruktive Ausführung und lokale Beanspruchung bestimmt.
Wir bewerten Schweißverbindungen hinsichtlich statischer Festigkeit und Ermüdung, bestimmen erforderliche Nahtabmessungen und wählen das zur jeweiligen Aufgabenstellung passende Nachweiskonzept.
Je nach Konstruktion kommen dabei beispielsweise Nennspannungs-, Strukturspannungs- oder Kerbspannungskonzepte zur Anwendung. Auch Fragestellungen zu Sprödbruch und Terrassenbruch können in die Bewertung einbezogen werden.
Die Nachweisführung erfolgt entsprechend der Aufgabenstellung beispielsweise auf Grundlage von Eurocode 3, FKM-Richtlinie oder IIW-Empfehlungen.
Entscheidend ist nicht nur, ob eine Schweißnaht rechnerisch hält, sondern ob Konstruktion, Nahtausführung und Beanspruchung technisch sinnvoll zusammenpassen.

